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FAKT IST: Am 1. Mai 2003, auf der ILWU-Versammlung (International Longshore &Warehouse Union) in San Fransisco, wurden Resolutionen verabschiedet die ein sofortiges Ende des Krieges und der Besetzung im Irak forderten. Und
FAKT IST: Die ILWU übernahm die Führungsrolle unter den Gewerkschaften, sich diesem blutigem Krieg und der Besetzung für imperialistische Vorherrschaft zu widersetzen. Und
FAKT IST: Während viele Gewerkschaften und die überwältigende Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung den nicht zu rechtfertigenden Krieg in Irak und Afghanistan mittlerweile ablehnen, unterstützen die zwei größten Parteien, Demokraten und Republikaner, diese Krieg weiterhin finanziell. Und
FAKT IST: Millionen Menschen sind weltweit auf die Straßen gegangen und demonstrierten gegen die Kriege in Irak und Afghanistan, waren aber nicht in der Lage, diese Kriege zu stoppen. Und
FAKT IST: ILWUs historische Hafen-Aktionen, wie z. B. 1) die Weigerung der Local 10-Dockarbeiter, 1978 Bomben für das Militärregime in Chile und 1981 militärisches Frachtgut für das salvadorianische Regime, zu verladen und 2) Die ehrenvolle Antikriegs-Aktion der Lehrergewerkschaft am 19. Mai 2007 gegen die SSA (Stevedoring Services of America) im Hafen von Oakland sind begrenzte, aber glänzende Beispiele wie man sich gegen diese Kriege wehren kann. Und
FAKT IST: Es droht die Ausweitung des Krieges im Mittleren Osten durch US-Luftangriffe auf den Iran oder die mögliche militärische Intervention in Syrien oder im destabilisierten Pakistan.
DESWEGEN FORDERN WIR: Es ist an der Zeit, die Proteste der ArbeiterInnen auf ein mächtigeres Kampfniveau zu heben, indem die Gewerkschaften und die arbeitenden Menschen in den USA und weltweit aufgerufen werden, sich für einen? Kein Frieden? Keine Arbeit-Feiertag? am 1- Mai 2008 für acht Stunden zu mobilisieren, um das sofortige Ende des Krieges und der Besetzung des Iraks und Afghanistans sowie den Abzug der US-Truppen aus dem Mittleren Osten zu fordern.
WEITERHIN FORDERN WIR: Einen Weckruf von Seiten der ILWU, verbunden mit dem dringenden Appell zu gemeinsamen Aktionen, an die AFL-CIO, die Change to Win Coalition und alle internationalen Arbeiterorganisationen, mit denen wir verbunden sind, zu senden, um diesen blutigen Krieg ein für allemal zu beenden.
Beantragt von:
ILWU Local 10
Mit überwältigender Mehrheit, nach ausgiebiger Debatte, angenommen
Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Botschaften der Unterstützung und der Solidarität übermitteln wollen, wenden Sie sich bitte an Bob McEllrath, Internationaler Präsident, ILWU, 1188 Franklin Street, San Francisco, California 94109. Tel: (415) 775 0533 Fax: (415) 775 1302. Email: robert.mcellrath@ilwu.org
Botschaften der Unterstützung und Solidarität sind zu richten an ILWU Local 10 Präsident Melvin Mackay
(+1 415) 441 0610 Fax-und / oder melmackay@aol.com
Bitte senden Sie Kopien an dockers@gn.apc.org (Die entlassenen Liverpooler Hafenarbeiter)
Übersetzung: Ralf Pandorf und Mag Wompel
LabourNet Germany: www.labournet.de/
Treffpunkt fuer Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi